english
Techno freaks are onto something. Ecstasy, glow sticks, and fine-ribbed wife beaters aside, there’s something about the heart pulsing, bone rattling, eye fluid rippling effect of low-frequency bass vibrations that is ever-so-slightly addictive. Maybe it’s a reminder of the comfortable months spent in our mother’s womb listening to her heart beat; maybe it’s a message from beyond; maybe we should stop analyzing, shut up, and just let it all in.
Thankfully, you don’t have to stand in line (and get rejected) at Berghain to get a piece of the bass action. Tomorrow evening, Prenzlauer Berg’s subterranean sound space singuhr-hoergalerie will commence its summer season with a dark and visceral sound installation created by none other than legendary electronic music composer Robert Henke of Monolake fame. “Ewige Dunkelheit” (“Eternal Darkness”) will lead the audience through the darkened catacombs of the former water reservoir to an intricate mix of disorienting organ sounds and palpable, spine tingling surges of bass–a whole-body experience that’ll leave the listener no choice but to let go and let it all in.
[Image: singuhr-hoergalerie, by Roman März]
deutsch
Techno hat seine Schattenseiten. Aber Ecstasy-Junkies, Leuchtstäbe und Trillerpfeifen mal beiseite: Wer kann sich schon den tieffrequenten Bässen entziehen, die das Herz zum Rasen bringen und den Körper zu Höchstleistungen antreiben? Vielleicht erinnern uns Bässe an Muttis Herzschlag, der uns neun Monate lang beglückte? Vielleicht handelt es sich um eine geheime Botschaft aus dem Jenseits, die auf absurden Umwegen zu uns gelangt? Ganz egal, am besten man vergisst die Fragerei – und lässt los.
Was für ein Glück, dass ihr nicht stundenlang darauf warten müsst, ins Berghain gelassen zu werden, falls euch der Sinn nach satten Bässen steht. Morgen Abend beginnt in der unterirdischen singuhr-hoergalerie im Prenzlauer Berg nämlich die Sommersaison mit der Soundinstallation „Ewige Dunkelheit“ von Robert Henke (Monolake). Besucher sind angehalten, den fast komplett dunklen Wasserspeicher zu durchwandern, um ein polymorphes Wechselspiel aus körperlich wahrnehmbaren Bassdruckwellen und Orgelklängen zu erleben, das von einem nichts weniger verlangt als loszulassen.
[Bild: singuhr-hoergalerie, von Roman März]
singuhr hoergalerie
“Ewige Dunkelheit” vernissage Wed. at 18.00 (großer Wasserspeicher, entrance Belforter Str.). Open Mon.-Sun. 14.00-20.00. Until Sept. 2. | +493024724465 | Danziger Str. 101 | singuhr.de








