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berlinale highlights, and how to get tickets

english

If film is the art form for the masses, the Berlinale is the people’s playground. Come out and play. But because sifting through the film festival’s 400-strong hodgepodge of titles may prove daunting, here’s what we consider to be this year’s highlights:

- The Berlinale Special selection, always a safe bet, will include the premiere of Werner Herzog’s four-part series “Death Row” – companion to his recent capital punishment doc “Into the Abyss” (2011) – for a signature Herzog exploration of the human soul. A different brand of idiosyncrasy will feature the same day with “Keyhole” (2011), a phantasmagorical take on the 1930s gangster genre from cult favourite Guy Maddin.
“Death Row” – Feb. 13 at 15.00
“Keyhole” – Feb. 13 at 22.30, Feb. 15 at 18.00

- Though famous for “Battleship Potemkin” (1925), Sergei Eisenstein’s follow-up “October” (1928) is just as significant a cinematic milestone, constituting the final chapter of the Soviet master’s (re-)invention of montage. The Friedrichstadt-Palast will host the premiere of the film’s new HD restoration, with an orchestra performing Edmund Meisel’s equally groundbreaking score.
Feb. 10 at 21.00

- The Culinary Cinema section will once again complement food-themed screenings with delectable, film-inspired meals from world-class chefs. Witness the lyricism inherent in the craft of the Basque restaurant Mugaritz – ranked world’s third best by Restaurant magazine – in the “gastronomic musical” “Mugaritz B.S.O.,” then have all that excruciating salivation gratified by the restaurant’s head chef Andoni Luis Aduriz.
“Mugaritz B.S.O.” – Feb. 13 at 19.30

The facts:
-Festival runs Feb. 9-19
-Ticket sales begin Feb. 6 at 10.00 at three box office locations and online, and sell out fast. Details here
-Culinary Cinema €59; other screenings €8-20

[Image: A still from "Keyhole," courtesy of Berlinale]

deutsch

Wenn Kino die Kunstform der Massen ist, dann ist die Berlinale ihr Spielplatz. Also ab in den Sandkasten der Kinoliebhaber! Und weil jeder weiß, dass es mühsam sein kann, sich durch das Programm mit seinen schlappen 400 Filmtiteln zu kämpfen, haben wir für euch unsere persönlichen Festival-Highlights gekürt:

- Die Filme in der Sektion „Berlinale Special“ sind immer eine sichere Kiste. Premiere feiert diesmal Werner Herzogs vierteilige Dokumentarfilmreihe „Death Row“. Bereits mit „Into the Abyss“ (2011) hat der Exzentriker einen großen Dokumentarfilm über die Todesstrafe abgeliefert. Auch diesmal gewährt er uns auf typisch Herzog'sche Manier tiefen Einblick in die menschliche Seele. Filmischen Eigensinn beweist am selben Tag auch Kultregisseur Guy Maddin mit seinem Film „Keyhole“ (2011), einem phantasmagorischen Spiel mit dem Gangsterfilm-Genre der dreißiger Jahre.
“Death Row“ – 13. Februar um 15 Uhr
„Keyhole“ – 13. Februar um 22.30 Uhr, 15. Februar um 18 Uhr

- Zwar hat Sergei Eisenstein vor allem für seinen Film „Panzerkreuzer Potemkin“ (1925) Ruhm geerntet. Aber der Folgefilm „Oktober“ (1928) steht ihm an Innovationskraft in nichts nach, denn hier treibt der sowjetische Regisseur seine Montageästhetik im besten Sinne auf die Spitze. Im Friedrichstadtpalast ist zum ersten Mal die restaurierte Fassung in HD zu sehen. Dazu spielt ein Orchester die wegweisende Filmmusik von Edmund Meisel.
10. Februar um 21 Uhr

- Einmal mehr werden in der Sektion „Kulinarisches Kino“ Filme zum Thema Essen und Umwelt gezeigt und im Anschluss mit Weltklasse-Menüs abgerundet, inspiriert vom Film des jeweiligen Abends. Wenn ihr Zeugen der Poesie sein wollt, die das baskische Restaurant Mugaritz auf die Teller zaubert – der Gourmettempel wurde von einem einschlägigen Magazin zum drittbesten Lokal der Welt gewählt – dann ist das „gastronomische Musical“ „Mugaritz B.S.O.“ genau das Richtige für euch. Nach dem Abspann werden alle geweckten kulinarischen Gelüste befriedigt – und zwar von Mugaritz-Chefkoch Andoni Luis Aduriz höchstpersönlich.

Die Fakten:
-Festival läuft vom 9. bis zum 19. Februar
-Ticketverkauf beginnt am 6. Februar um 10 Uhr an drei verschiedenen Verkaufsstellen sowie online. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Weitere Informationen hier
-„Kulinarisches Kino“ 59€; andere Vorstellungen 8-20€

[Bild: Szene aus „Keyhole“, mit freundlicher Genehmigung von Berlinale]

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