english
Step away from the sandwich.
If you think about it, food is pretty weird. The fact that we actually poured a big hairy mammal’s gland secretion into our coffee this morning and ate hard-boiled embryonic sacks of chicken zygotes for breakfast sort of makes us lose our appetite for eternity. There’s regurgitated bee spit on our toast and curdled, old dairy in our sandwich, itself made of ground-up plants and billions of fermented yeast microbes. Guten Appetit.
One of the oddest foods of all: the mushroom. And strange though these little fungal growths may be, they’re as delicious as they are endearing—even more so when you’ve collected them with your own two hands. Throughout the fall, mycology pros from the Grüne Liga will be hosting mushroom foraging hikes in the forests of Berlin.
Here, wilderness-hungry city dwellers can learn the survivalist skill of distinguishing tasty, edible mushrooms from the ones that could kill you (or make you have a very deep experience to the music of Pink Floyd). With preparation and sourcing tips from the experts, a delicious meal is close at hand.
[Image: Mushrooms, by Andrew E. Larsen]
deutsch
Achtung – Stulle!
Der Mensch hat seltsame Essgewohnheiten. Wenn man es genau nimmt, ist die Tatsache, dass wir gerade erst heute Morgen das Drüsensekret eines großen haarigen Säugetiers in unseren Kaffee geschüttet und dazu hartgekochte Embryonalsäcke samt Hühnerzygoten verspeist haben, nur sehr bedingt appetitlich. Ähnliches gilt für die hervorgewürgte Bienenspucke, die wir uns auf Toast schmieren und die geronnene alte Milch auf unserem Brot, das übrigens nicht zuletzt aufgrund zahlloser fermentierter Hefemikroben so luftig-locker ist. Na denn man guten Appetit, Freunde!
Eines der wahrscheinlich kuriosesten Lebensmittel überhaupt ist der Pilz.
Aber so seltsam die kleinen Gewächse, die weder Pflanzen noch Tiere sind, auch sein mögen – sie sind so köstlich wie hübsch anzusehen. Umso mehr, wenn man sie mit eigenen Händen gesammelt hat. Im Herbst veranstaltet die Berliner Pilzsachverständige der Grünen Liga „Pilzwanderungen“ durch die Wälder Berlins, perfekt geeignet für naturhungrige Städter, die die aussterbende Kunst des Sammelns und Bestimmens von Pilzen lernen wollen. Schließlich soll man ja selber entscheiden, ob man nach einem Pilzmahl qualvoll aus dem Leben scheidet (oder eine spirituelle Episode zu Pink-Floyd-Musik durchlebt). Dank Zubereitungstipps und einem hoffentlich vollen Körbchen steht nach einer solchen Wanderung einem leckeren Pilzschmaus nichts mehr im Wege.
[Bild: Pilze, von Andrew E. Larsen]
Grüne Liga
Tours held from Oct.7-Nov. 4; check website for dates, locations, and registration details | Locations vary | grueneliga-berlin.de/?page_id=104








