back from beyond

fashion label experiments with the reincarnation of clothing

english

Let’s talk reincarnation.



The concept of having past lives is a seductive and popular fantasy, one that is consistently romanticised with tales of former, heroic grandeur. Reincarnation provides us with a sense of purpose and relevance, and the excitement of imagining the adventures we might have had or the great deeds we might have performed somewhere along the line. To think: we could belong to some legacy greater than ourselves; part of us, in our pasts, is something amazing, someone incredible. 



The design duo behind Berlin clothing label schmidttakahashi applies this concept to their “Reanimation” fashion experiment. Each garment in the line is produced out of other, former items, previously owned and worn.

Vintage or donated clothing is carefully catalogued before being cut apart and reassembled into a new, completely different piece. And to keep track of the historic legacy of every reincarnated garment, a microchip is integrated into each, embedded with information detailing the fabric’s past lives and what it once was: perhaps something amazing, part of someone incredible.

[Image: Circle of schmidttakahashi, courtesy of the label]

deutsch

Unser Thema heute: Reinkarnation.

Wiedergeboren zu werden ist eine verführerische Vorstellung, die nicht selten mit romantischen Fantasien von der Erhabenheit unserer Vorleben einhergeht und uns das Gefühl gibt, wichtig und zu etwas bestimmt zu sein. Ganz zu schweigen von den Träumereien über die großen Abenteuer und Taten, die wir irgendwann einmal erlebt und vollbracht haben könnten. Die Möglichkeit, Teil eines Vermächtnisses zu sein, das gewaltiger ist als unser begrenztes Leben es jemals sein wird, ist jedenfalls großartig und kaum zu fassen.

Das Designerinnen-Duo schmidttakahashi hat sich Reinkarnation als Konzept für ihre Modeexperimente erkoren.

Jedes Kleidungsstück der Kollektion „Reanimation – Wiederbelebungsmaßnahmen“ entsteht aus alten, bereits getragenen Stücken, die aus Secondhand-Läden oder Spenden stammen. Bevor diese Kleider ihre alte Form verlieren und neu zusammengeschneidert werden, katalogisieren die beiden Designerinnen sie sorgsam. Ein Chip in der Kleidung enthält zudem alle Informationen über das Vorleben der Materialien, die möglicherweise Teil von etwas Gewaltigem waren, von etwas schier Unfassbarem.

[Bild: Der schmidttakahashi-Produktionskreis, mit freundlicher Genehmigung der Designerinnen]

Schmidttakahashi

Check out their online repository of catalogued, donated clothing | +493051736987 | schmidttakahashi.de