going, going, gone

temporäre kunsthalle launches its last show ever

english

All good things must come to an end.

Whether it’s the sudden cancellation of a beloved television show, the abrupt ending of a book series one has read for years (but what will happen to Harry Potter when he’s older??) or the discontinuation of a favourite brand of breakfast cereal, the lesson here is clear: Life is full of grief and pain. S’pose it’s time to grow a thick skin and get used to it.

It’s time we all prepare to say goodbye to the Temporäre Kunsthalle—forever. Its short, two-year lifespan on a patch of land on Museum Island will end on Aug. 31, making the group show launching this week the gallery’s very last.

For the closing show, “FischGrätenMelkStand,” artist-curator John Bock has built a massive, four-level, eleven-metre-high “meta-structure” that fills the interior of the gallery space, using such varied materials as blankets, car tires, corrugated tin roofing and burnt pizzas. It’s within this mishmash of a frame that the works of more than 60 different artists, architects and composers will be exhibited.

Bittersweet.

[Image: A model of John Bock’s meta-structure, courtesy of the Klosterfelde Gallery]

deutsch

Nein, nein, nein, nein, nein! Man soll eben NICHT aufhören, wenn es am schönsten ist!

Aber man kann nichts machen: Egal, ob es sich um die jähe Einstellung einer Lieblingsfernsehserie handelt, das unerwartete Ende einer Roman-x-ologie, die man jahrelang verschlungen hat („Was soll denn bloß aus Harry Potter werden, wenn ihn keiner mehr liest?!“) oder das Produktionsende unserer Lieblingsknusperfrühstücksschokoflocken — die Botschaft ist unmissverständlich: Das Leben ist ein düstres Jammertal. Bleibt uns also nichts anderes übrig, als uns ein dickes Fell zuzulegen und uns daran zu gewöhnen.

Zum Beispiel wenn wir der Temporären Kunsthalle Adieu sagen — und zwar für immer. Denn das nur zwei kurze Jahre währende Leben dieses Leuchtsterns am Berliner Kunsthimmel wird am 31. August zu Ende sein und die neue Gruppenschau, die diese Woche eröffnet wird, ist damit die letzte.

Für die Good-Bye-Show FischGrätenMelkStand hat der Künstler und Kurator John Bock eine gewaltige, elf Meter hohe, begehbare „Meta-Struktur“ auf vier Ebenen erschaffen, die das Innere der Kunsthalle ausfüllt und aus solch verschiedenen Materialien wie Laken, Autoreifen, gewelltem Dachblech und verbrannten Pizzen besteht. Präsentiert werden in diesem wilden Durcheinander die Arbeiten von mehr als 60 Künstlern und Komponisten.

Ein bittersüßer Abschied.


[Bild: Modell der „Meta-Struktur” von John Bocks, mit freundlicher Genehmigung der Galerie Klosterfelde]

Temporäre Kunsthalle

Opens Thursday 20.00-23.00; until Aug. 31 | +493025762040 | Schloßplatz 1 | kunsthalle-berlin.com